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Historie

Die Höft & Wessel AG kann auf eine mehr als 30jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken. Die 1978 von den damaligen Studenten Michael Höft und Rolf Wessel in Hannover gegründete Firma hat sich in den mehr als drei Jahrzehnten ihres Bestehens zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt. Seit dem Erwerb der britischen Tochtergesellschaft Metric im Jahr 1999 bilden Hannover und das westlich von London gelegene Swindon die beiden Hauptstandorte. Die traditionsreiche Historie der Metric reicht zurück bis in das Jahr 1878. Darüber hinaus gibt es eine Tochtergesellschaft in Leipzig und Vertriebsbüros in Italien und den USA.

 

Wie in den Anfangsjahren bildet die Entwicklung neuer Hardware und Software auch heute einen wesentlichen Schwerpunkt. Entsprechend erhalten geblieben ist eine besondere Unternehmenskultur mit freien Arbeitszeiten und flachen Hierarchien. Dies mündet in ein erfolgreiches Geschäftsmodell: Kleine Spezialistenteams bewegen sich schnell und effizient in den wettbewerbsintensiven Märkten. Mit dieser Aufstellung kann sich Höft & Wessel immer wieder erfolgreich auch gegenüber größeren Wettbewerbern behaupten.

 

Auf dem Weg vom Start-up hin zum Mittelständler schaffte das Unternehmen mit der Entwicklung neuer Produkte immer wieder den Einstieg in neue Märkte. Es begann 1978 mit der Geschäftsidee, für den Handel mobile Datenerfassungsgeräte zu entwickeln. Aufbauend auf die erste Generation mobiler Terminals entwickelten die Fachleute mobile Computerlösungen und intelligente Datenkassen.

 

Mit der Kompetenz in der mobilen Datenerfassung erfolgte zu Beginn der 1990er Jahre die Entwicklung eines mobilen Terminals für den Verkauf von Fahrscheinen mit elektronischer Bezahlmöglichkeit und der Darstellung von Tarifstrukturen. Dies war der Beginn der Geschäftssparte Ticketing. Die Deutsche Bahn stattete ihre Zugbegleiter mit 16.000 dieser Geräte aus und war damit so zufrieden, dass sie einige Jahre später auch stationäre Ticketautomaten bei Höft & Wessel bestellte.

 

Ein in der Geschichte der Gesellschaft weiteres wichtiges Jahr war 1998. Mit rund 240 Mitarbeitern ging das Unternehmen an die Börse und wurde als Hightech-Wert positiv aufgenommen. Später wechselte Höft & Wessel in den Prime Standard. Die Notierung an der Börse garantiert seitdem den Kunden transparente und detaillierte Einsicht in die Unternehmensaktivitäten.

 

1999 erwarb die Gesellschaft die britische Metric Holding Ltd. Mit rund 60.000 installierten Parkautomaten in 45 Ländern ist sie einer der führenden Hersteller von Parkraumsystemen. Damit kam das Geschäftsfeld Parking als dritter Geschäftsbereich hinzu.

 

Mit dem Erwerb von Metric erhielt das Unternehmen zudem die Marke Almex, einem europaweit bekannten Hersteller von Fahrscheinterminals. Die Marke Almex wird seitdem für die gesamte Ticketingsparte verwendet.

 

Ebenfalls 1999 erwarb Höft & Wessel das Unternehmen Skeye Telematic Systems GmbH und nutzt seitdem die Marke für die Geschäftssparte Mobile Datenerfassung. Skeye hat sich in Deutschland inzwischen zum Marktführer im Handel entwickelt. Neben den mobilen Terminals inklusive Backoffice-Lösungen für die Warenwirtschaft sind in den letzten Jahren Check-out-Systeme für Supermärkte hinzugekommen. Skeye hat mit den Metro CC -Märkten die größte Check-out-Installation im deutschsprachigen Raum realisiert. Im Logistikbereich beliefert Skeye immer mehr Unternehmen mit mobilen Terminals oder kompletten Telematiksystemen. Bei RFID-Lösungen gehört die Höft & Wessel-Gruppe insbesondere mit reichweitenstarken Scannern zu den führenden Anbietern und verfügt in diesem zukunftsrelevanten Bereich bereits über umfassende Erfahrungen.

 

Die Aufteilung in drei weitgehend eigenständige Geschäftsbereiche mit eigenem Markennamen ermöglicht einen zielgruppenspezifischen Direktvertrieb und eine Diversifikation der Geschäftsergebnisse innerhalb der Unternehmensgruppe.